Die Frage „Was kostet KI“ ist wie „Was kostet ein Auto“. Es hängt davon ab, ob Sie ein Fahrrad fürs Büro oder einen LKW für die Logistik brauchen. Versuchen wir trotzdem realistische Spannen.
Stufe eins: fertige Tools. ChatGPT-, Claude- oder Copilot-Lizenzen kosten 20–60 € pro Person und Monat. Für ein 10er-Team — einige Hundert Euro monatlich. Das günstigste Eintrittsticket, aber ohne Schulung bleiben die meisten Lizenzen ungenutzt.
Stufe zwei: Prozessautomatisierungen. Bestehende Tools zu automatischen Abläufen zu verbinden (Rechnungen, Angebote, Berichte) kostet meist einmalig 2–10 Tsd. € pro Prozess plus geringe Wartung. Der Payback kommt in Monaten, weil die Ersparnis in Arbeitsstunden messbar ist.
Stufe drei: dedizierte Lösungen — KI-Agenten, Wissensdatenbanken, integrierte Chatbots. Budgets beginnen bei 10–15 Tsd. € und wachsen mit den Integrationen. Die Schlüsselfrage ist nicht „Was kostet es“, sondern „Was kostet der Prozess, den wir ersetzen“.
Versteckte Fallen? Fehlende Teamschulung (Tool da, Adoption nicht), kein Projektverantwortlicher im Unternehmen und das Automatisieren von Chaos — ist der Prozess schlecht, beschleunigt KI nur die Unordnung. Deshalb starten wir immer mit einem Audit, nicht mit der Technologie.