Die meisten KI-Enttäuschungen beginnen mit einem Prompt wie „schreib mir ein Angebot“. Das Modell kennt weder Firma noch Kunde noch Ziel — also rät es. Ergebnis: korrekter, nutzloser Text. Die Lösung ist eine Vorlage aus fünf Elementen.
Rolle: Sagen Sie dem Modell, wer es sein soll. „Du bist ein erfahrener B2B-Vertriebler in der Logistik“ setzt Vokabular, Perspektive und Detailtiefe besser als zehn andere Anweisungen.
Kontext: die Daten, ohne die auch ein Mensch die Aufgabe nicht lösen könnte. Wer der Kunde ist, was er kauft, die bisherige Kommunikation, das Ziel — Termin, Abschluss, Upselling.
Aufgabe und Format: eine konkrete Anweisung und die erwartete Struktur. „Schreibe eine E-Mail mit 150 Wörtern: Einstiegsabsatz, drei Wertargumente, eine Abschlussfrage.“ Das Modell tut genau das — und nur das.
Beispiel: Zeigen Sie ein Musterergebnis aus der Vergangenheit. Das ist das mächtigste Element — Modelle imitieren Muster um Größenordnungen besser, als sie Beschreibungen folgen. Fügen Sie die fünf Elemente zusammen, speichern Sie sie als Vorlage und tauschen Sie nur die Daten. So spart KI Zeit, statt sie zu fressen.